Brot, Butter, Käse, Speiseöl, Kartoffeln: Die Preise für Lebensmittel sind seit 2020 massiv erhört worden. Was anfangs als vorübergehende Preisanpassung erschien, wurde zum dauerhaften Trend und entwickelt sich zu einer sozialen Krise.

Steigende Lebensmittelpreise machen vielen beim Einkaufen Sorgen – vor allem,
weil Löhne und Renten mit den wachsenden Ausgaben nicht mithalten.

In Deutschland müssen die Supermarktkonzerne nicht offenlegen, wie sie ihre Preise gestalten. Mit einer unabhängigen Preisbeobachtungsstelle könnte man sehen, wer wie viel Gewinn einstreicht – und das Kartellamt oder die Politik können darauf reagieren – etwa indem sie Absprachen aufdecken, Mitnahme-effekte verhindern und die Macht der Konzerne einschränken.

In Spanien und Frankreich passiert das schon.